Projekt

Die Konzeption, Entwicklung und Einsatzweise des IKT-basierten Mobilitäts-Assistenzsystems für Pa­tien­ten mit Demenz und deren Angehörige bzw. Betreuungspersonen in der ambulanten und der Tagespflege werden jeweils aus iterativen Anfor­de­rungs­­er­he­bungs-, Entwicklungs- und Evalua­tions­­pro­zessen bestehen. Hierbei werden die folgenden Aspekte berücksichtigt:

Weiterentwickelte Ansätze

Auch nicht-technische Forschungsfragen (ELSI) werden besonders berücksichtigt, indem die Heran­gehensweise und Ent­wicklung im späteren Nutzungskontext unter Berück­sichtigung der partizi­pierenden Anwendungspartner und deren Hand­lungs­praktiken und individuellen Anforderungen statt­findet und in das Siegener PRAXLAB auf der Basis ethnografischen und partizipativer Methoden eingebettet wird. Durch den Ansatz werden alle am Umsetzungsprozess beteiligten Stakeholder (primä­re, sekundäre und tertiäre Endnutzer, Industrie, Forschung) integriert, wodurch sich signifikante Vorteile für alle Beteiligten ergeben. Die späteren Nutzer können als „Co-Kreateure“ auftreten, da sie aktiv und kontinuierlich in personalisierte Informations- und Trainingsprozesse und relevante Pflegeaktivitäten unter dem Mobilitätsfokus als Anwender im Nutzungsfeld involviert sind. Beteiligte Forschungsinstitute und Industrieunternehmen gewinnen einen direkten Einblick in die Praxis des Nutzungsfeldes und können Raum für Innovationen identifizieren. Dabei spielt die enge Verbindung zwischen Forschung, Industrie und Endnutzern die tragende Rolle in allen Aktivitäten des PRAXLAB.

In den weiteren Projektphasen werden die empirische Evaluierung der Prototypen und Demon­stratoren als Grundlage für die spätere Verwertung, die Erstellung von Konzepten für relevante Servicemodelle sowie für die Kopplung und Einbettung des Demonstrators in die Pflegeprozesse und Durchführung von Trainingsmaßnahmen durchgeführt. Planungs- und Realisierungsmaßnahmen wer­den dabei jeweils unter Einbeziehung der klinischen Projektpartner durchgeführt. Die dabei erzielten Er­gebnisse sind eine wesentliche Basis für eine spätere Ver­wertung der Projektergebnisse.